Historische Bilder


click to enlarge In den letzten Jahren haben wir viele historische Daten und Informationen über unser Dorf zusammengetragen. Möglicherweise befinden sich in Ihrem Besitz noch weitere interessante Dokumente oder vielleicht sogar Fotos und Grafiken? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn sie uns diese (leihweise) zur Verfügung stellen würden. Gerne können Sie uns eine Email schreiben oder melden Sie sich bei Michael Dücker, (Telefon 04506 724).

Download: Webpräsenz Chronik

Übersicht der einzelnen Bilder:

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Lanz Bulldog HN5 D3500

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Lanz Bulldog 1940er Jahre

  • Der sogenannte „Ackerbulldog“ HN5 D3500,
  • 3-Gang-Getriebe,
  • Eisenbereifung,
  • Getriebebremse,
  • 20 PS Höchstleistung,
  • 17 PS Dauerleistung,
  • 4,7 Liter Hubraum,
  • 6,9km /h im dritten Gang,
  • 760 Drehzahl [U/min],
  • 300 Leerlauf-Drehzahl[U/min],
  • Baujahr 1939 bis 1942.

(Das Foto stammt vermutlich aus den 1940er Jahren.)

 Lanz Dreschkasten

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Lanz Dreschkasten 1950er Jahre

Die anfangs über Pferdegöpel oder Dampfmaschinen – gelegentlich auch mit der Hand – betriebenen Drescher wurden schlussendlich mittels Elektro-, stationärer Verbrennungsmotoren oder Traktoren angetrieben. Die Dreschmaschinen, auch »Dreschkasten« genannt, waren in den Anfängen zunächst aus Holz gefertigt, bevor 1929 der revolutionäre »Stahl-Lanz« in Ganzstahlbauweise vorgestellt wurde.

(Das Foto stammt vermutlich aus den 1950er Jahren.)

 Familie Cassens

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Bauernhaus Cassens 1940er Jahre

Dies ist eine Zeichnung von dem Wirtschaftsgebäude (erbaut 1747) der Familie Cassens. Nach der Überlieferung, wurde das Bild von einem Kriegsgefangenen Anfang der 1940er Jahre gezeichnet. Dieses Gebäude ist noch bis heute erhalten und befindet sich auch noch weiterhin im Besitz der Familie Cassens.

Bauernhaus Cassens 1963

Bauernhaus Cassens 9160er Jahre

Dies ist ein Foto von dem gesamten Areal des Bauernhofes der Familie Cassens (Hauptstraße 38). Es wurde im Jahr 1963 aufgenommen, bevor das  kombinierte Wohnhaus mit Stallungen (im Vordergrund) im Jahr 1964 vollständig niederbrannte.  Das alte Wirtschaftsgebäude (im Hintergrund) ist auch bis heute noch erhalten.

Familie Grammersdorf (Kamerichs)

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Wohngebäude Kamerichs 1920er Jahre

Auf dem Foto ist das Wohnhaus der Familie Kamerichs zu sehen. Erbaut wurde es im Jahre 1833 von Grammersdorf und im Jahr 1909 kaufte Herr Kamerichs dieses Anwesen. Im März 1979 brannte dieses Gebäude vollständig nieder.

(Das Foto wurde im Februar 1928 aufgenommen)

Postkarte

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Postkarte Arfrade (1920er Jahre)

  • oben links „Gastwirtschaft Möller“: Neben der Schankwirtschaft, diente das Gebäude als Poststelle und auch Lebensmittel konnten hier erworben werden.
  • oben rechts „Die Dorfpartie“: Das Bild zeigt die Hauptstraße in Richtung Stockelsdorf. Auf der linken Bildseite ist ein Teil des Dorfplatzes und im rechten Bildausschnitt der Arfrader Hof (rückseitig) zu erkennen.
  • unten links „Schule“: In dem reetgedeckten Haus wurde bis 1928 der Schulunterricht in einer Klasse erteilt. Das Haus und Grundstück wurde danach an Herrn Jürß verkauft, der das Gebäude nach seinen Vorstellungen etwas umbaute. Heute ist das Gebäude im Besitz der Familie Giebelstein.
  • unten rechts „Bahnhofstraße“: Dies ist die Straße die auch zum Bahnhof (Zweigstelle Arfrade) führte. 1967 wurde der Bahnbetrieb jedoch vollständig eingestellt. „Bahnhofstraße“ war nur ein inoffizieller Straßenname, denn erst im Jahr 1973 bekamen alle Straßen, aus postalischen Gründen,  in Arfrade einen Namen und Hausnummern. Die „Bahnhofsstraße“ wurde dann „Zum Brook“.

 

 Familie Kamerichs

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Familie Kamerichs 1930er Jahre

Im Vordergrund die Familie Kamerichs, an der Ecke Hauptstraße und Wischhof (zu dieser Zeit waren die Straßen noch unbefestigt, bzw. die Hauptstraße mit Kopfsteinpflaster belegt). Im Hintergrund links, ist das Wirtschaftsgebäude der Familie Kamerichs und im hinteren rechten Bereich das Haus der Familie Drümmer zu erkennen. Das Transformator-Häuschen (Hintergrund Mitte) existiert heute nicht mehr.

(Das Foto wurde schätzungsweise 1935 aufgenommen)

Kinderfest

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Kinderfest in Arfrade 1920er Jahre

Das Arfrader Kinderfest hat Tradition! Bereits im frühem 20. Jahrhundert wurden die Kinderfest in Arfrade veranstaltet. Das Bild zeigt den Dorfplatz mit Kindern und einer Blaskapelle. Die vorbeiführende Straße ist die Hauptstraße. Im Hintergrund lässt sich das Wohnhaus von Grammersdorf erahnen und auf der rechten Seite sehen wir (rückseitig) den Arfrader Hof.

(Das Foto wurde im Sommer 1927 aufgenommen)

Kinderfest 1960er Jahre

Kinderfest 1960er Jahre

Das Foto wurde ca. im Jahr 1961 aufgenommen. Im Rahmen von den Kinderfesten wurden jedes Jahr unterschiedliche Schauspiele aufgeführt (Thema auf dem Foto: Schneewittchen und die sieben Zwerge).
Im Hintergrund erkennt man den Kuhstall der Familie Schweim (Mühlenweg), geleitet und initiiert wurden diese Aufführungen (bis Anfang der 1990er Jahre) von Getrud Decker.

von links:
Wolfgang Bröcker, Christoph Höppner, Michael Dücker, Rolf Dose, Marlies Ruhland, Frank Drümmer, Burkhard Jürß, Günter Overdick.

 Arfrader Rübenfelder

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Arfrader Rübenfelder

Früher wurde alles durch Handarbeit erledigt. Weder eine maschinelle Bearbeitung, noch der Einsatz von modernen chemischen Pflanzenschutzmitteln waren zu dieser Zeit vorstellbar. Wir sehen auf dem Bild Arfrader Einwohner in einem Rübenfeld, beim Unkraut hacken. Wir gehen davon aus, dass dieses Bild Ende des 19. Jahrhunderts oder Anfang des 20. Jahrhunderts aufgenommen wurde.

Familie Lampe

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Bau Kuhstall 1911

Der Besitz (heute Wischhof 6)  wurde im Jahr 1814 von Hinrich Maas erworben, der dort eine Stellmacherei betrieb. Das Haus brannte 1886 vollständig nieder und wurde danach aber wieder aufgebaut.

1889 übernahm es Herr Martin Lampe. Es erfolgte ein weiterer Ausbau und weitere Ländereien wurden zugekauft.
(Bild oben: Bau des Kuhstalls im Jahr 1911.) 

 

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Fam. Lampe Wohnhaus 1909

1904 erfolgte der Bau der Scheune und 1911 wurde der Kuhstall gebaut. Carl Lampe übernahm den Besitz im Jahr 1931, der es 1962 an Hugo und Hilde Drümmer abgab.

 

(Bild unten: Martin und Bertha Lampe mit Sohn August im Jahr 1909.)

Ehrenmal Baumfällarbeiten

Baumfällarbeiten 2003

Baumfällarbeiten 2003

Im Juli 2003 mussten die vier Linden vor dem Ehrenmal gefällt werden. Die Linden waren von einem Fäuleerreger, dem Brandkrustenpilz (Ustulina Deusta) befallen.  Dieser dringt über Wurzelverletzungen in das Holz ein und führt zu Weißfäule und Moderfäule vom Wurzelholz bis in den Stamm. Im weiteren Verlauf kann dieser Erreger dann bis zum vollständigen Absterben des Baumes führen.

Baumfällarbeiten 2003

Baumfällarbeiten 2003

 Innerhalb von nur einem Tag wurden die Arbeiten vollständig beendet. Eine Wiedereinpflanzung erfolgte allerdings nicht.