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Einsatzübung auf hohem Niveau
Einleitung Es war ein heißer Tag im
August, ein Freitag, als plötzlich die Feuerwehr Sirene um 19:10 Uhr in ihrem
unverwechselbaren Dröhnen
heulte. Die Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Arfrade stürmten
zum Gerätehaus, um den Einsatzbefehl zu erhalten.
Aber es war dieses Mal
kein richtiger Einsatz, sondern eine wochenlang ausgearbeitete Übung für die Freiwillige Feuerwehr Arfrade, Freiwillige Feuerwehr Israelsdorf (Hansestadt
Lübeck) und dem Deutschen Roten Kreuz Bad Schwartau.
Der Einsatzbefehl Gebäudebrand in Arfrade - Hauptstraße, Menschenleben in Gefahr!
Die
„Pyromanen“ der Feuerwehr Israelsdorf hatten ganze Arbeit geleistet;
riesige Rauchschwaden zogen über das Gebäude hinweg. (Bild oben)
Auch
den gestandenen Feuerwehrmännern der Freiwilligen Feuerwehr Arfrade stockte
kurz der Atem, als sie dieses Spektakel sahen.
Einsatzablauf Einsatzleiter Peter Giebelstein (FF Arfrade) musste unverzüglich
handeln, Menschenleben mussten aus dem brennenden Gebäude gerettet werden.
Hierzu
trat nun der ausgearbeitete Übungsplan in Kraft. Die Feuerwehr Arfrade sollte
die Wasserversorgung aufbauen, die Feuerwehr Israelsdorf hatte die Aufgabe in
dem Gebäude den Innenangriff vorzunehmen und die Verletztendarsteller zu
retten und das DRK Bad Schwartau war für die Verletztenbetreuung zuständig.
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Vom DRK B. Schwartau waren ein hauptberuflicher Notarzt, der SEG-Leiter
(Michael Dettman) und der 1.
Vorsitzende des DRK Ostholstein (Jan Cordes) voll in die Übung involviert.
Wie sah es im Gebäude aus? Im Gebäude wurden die Innenräume komplett vernebelt, umso eine möglichst
realistische Übungssituation zu erzeugen. Die Feuerwehrmänner mussten nun
unter ihren schweren Atemschutzgeräten, die ca. 15 Kg wiegen (Bild unten) und
in völliger Dunkelheit insgesamt 7 (!!!) z.T. schwerverletzte Personen
retten, die in dem 250 m² großen Gebäude verteilt waren.
Die anderen Helfer Während die FF Israelsdorf mit der Rettung der Verletzen begann und
das DRK B. Schwartau alarmiert wurde, trat bei der FF Arfrade ein technisches
Problem auf. Bei der TS (Tragkraft-Spritze) war der Motor nicht zum Laufen zu
bringen ; Ratlosigkeit war in den Gesichtern der Arfrader Kameraden zu lesen.
(Bild unten)
Es gelang dann doch nach
ca. 5 min. den Motor der TS wieder funktionstüchtig zu machen.
Und kurz darauf rückte
das DRK ( 9 Sanitäter) an, um die ersten Verletzten zu versorgen. Die
Verletzten hatten zum Teil „nur“ leichte Rauchvergiftungen, aber auch
Frakturen vorzuweisen, die den Sanitätern bei der Versorgung der Verletzungen
ihr ganzes Können abverlangten. (Bild unten)
Diese Übung verlangte
allen Helfern und Darstellern höchste Konzentration ab. Des weiteren
Daten
Spass Aber trotz aller Anspannung kam der Spaß nicht zu kurz....
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